"Suche Frieden und jage ihm nach!"

Zur Jahreslosung 2019:

Der Friedensappell der ACK in Baden-Württemberg

Gebetswoche für die Einheit der Christen
"ACK-Klausel"

Neue Empfehlung
zur Anwendung
der "ACK-Klausel"!

Mehr ...

Charta Oecumenica

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Baden-Württemberg
Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen
in Europa
Mehr ...

Miteinander beten, singen und Gottesdienst feiern

 
Quelle: ACK-BW
Broschüre für die
praktische Ökumene!
 

Krankheit, Leiden, Sterben Tod

Quelle: ACK-BW
Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe 2018 - jetzt bestellen!
 Mehr...

Eltern trauern

Quelle: ACK-BW
NEUES Faltblatt!

Zum Weltweiten Gedenktag
für verstorbene Kinder
 

Kirchengeschichte am Oberrhein - ökumenisch und grenzüberschreitend

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Baden-Württemberg
Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen herausgegeben von Klaus Bümlein, Barbara Henze, Marc Feix und Marc Lienhard -- Jetzt auch in Französischer Übersetzung!  
Mehr ...

Signale für die Zukunft

Dokumentation des theologischen Kongresses 1999 in Karlsruhe

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Baden-Württemberg
Aus dem Vorwort
 
Endzeitstimmung ist ein Thema unserer Gesellschaft. Politik und Wirtschaft stehen unter einem enormen Erwartungsdruck und etikettieren ihre Zukunftspläne mit der magischen Zahl 2000. Ökonomische Prozesse beschleunigen sich in einem bisher nicht gekannten Maße. Technische und wissenschaftliche Innovationen beschleunigen sich explosionsartig. Im weltweiten Maßstab mehren sich die Anzeichen dafür, daß in Zukunft die verschiedenen Religionen und Kulturen aufeinanderprallen. Zukunftsängste drohen an allen Ecken; auch Christen sind nicht frei von diesen Ängsten. Zum Kern des christlichen Glaubens zählt die Überzeugung von der prinzipiellen Unverfügbarkeit der Zukunft. Der Mensch ist nicht der Schöpfer seiner selbst und seiner Zukunft. Zeitdeutungen gehören zum diakonischen Dienst der Kirchen. Obwohl die Aufforderung zur Zukunftsgestaltung christlicher Überzeugung entspringt, mehren sich die Zeichen dafür, dass die Zukunft an den christlichen Kirchen selbst vorbeigehen könnte. "Religion" ist zwar keineswegs einfach im Schwinden - das Gegenteil ist der Fall -, doch zeigt sich heute in der Freisetzung des Religiösen in einen gänzlich offenen Raum. Religion entinstitutionalisiert sich, und die christlichen Kirchen wissen auf die Entwicklung vielfach keine Antwort.

Unter dem Titel "Signale für die Zukunft" wollte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg (ACK), der 15 Kirchen angehören, zu einer Selbstbesinnung aufrufen: Die Kirchen wollen und können mit ihrer Botschaft einen eigenständigen Beitrag zur Zukunft leisten. Dabei müssen sie aber selbst zukunftsfähiger werden. Theologie darf nicht zur Belehrung über Wahrheiten verkommen. Sie muß sich den Fragen des Lebens öffnen: Ist der Christ der Zukunft nicht eher ein Mystiker? Brauchen wir nicht eher eine Kultur der Gottesfreundschaft und des kontemplativen Gebets? Ist Theologie nicht eher Rede von Gott, die erzählt von dem, was Menschen unbedingt angeht in ihren Lebensgeschichten und Lebenserfahrungen? Was lernen Theologie und Kirchen aus der Unverbrauchbarkeit der Transzendenz Gottes, die sich auch in Technik und Kunst zeigt? Wo liegt ihr eigener Beitrag für eine weltumspannende Ethik, in die Völker, Kulturen und Religionen einstimmen können? Mehr Fragen als Antworten!

Es ging uns mit diesem Kongreß nicht in erster Linie darum, alte Antworten auf neue Fragen zu formulieren, sondern einen Schritt inne zu halten, Tiefendimensionen religiöser Existenz auszuloten, theologische Signale zu erspüren, wegweisende Fragen zu stellen (und sich voreiliger Antworten zu enthalten). Welche Motive des Denkens und Handelns werden morgen auf der Tagesordnung der theologischen Debatten stehen? Mit welchen Themen werden Christinnen und Christen sich in die Diskussion um Religion und Ethik einmischen können und müssen? Der Kongreß, der sich an Religionslehrerinnen und -lehrer, an Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch an alle Interessierte richtete, war in dieser Gestalt für den südwestdeutschen Raum einmalig. 650 Personen haben an ihm teilgenommen - eine Ermutigung für die ökumenische Arbeit.
 
"Endzeit - Wendezeit - Gotteszeit"
Manuskripte und Vorträge des ACK-Kongresses zur Jahrtausendwende
Dieses Paperback (1. Auflage 2000, 110 Seiten) kann zum Sonderpreis von € 2,- bei der ACK-Geschäftsstelle bestellt werden.