"Suche Frieden und jage ihm nach!"

Zur Jahreslosung 2019:

Der Friedensappell der ACK in Baden-Württemberg

Gebetswoche für die Einheit der Christen
"ACK-Klausel"

Neue Empfehlung
zur Anwendung
der "ACK-Klausel"!

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Charta Oecumenica

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Baden-Württemberg
Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen
in Europa
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Miteinander beten, singen und Gottesdienst feiern

 
Quelle: ACK-BW
Broschüre für die
praktische Ökumene!
 

Krankheit, Leiden, Sterben Tod

Quelle: ACK-BW
Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe 2018 - jetzt bestellen!
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Eltern trauern

Quelle: ACK-BW
NEUES Faltblatt!

Zum Weltweiten Gedenktag
für verstorbene Kinder
 

Kirchengeschichte am Oberrhein - ökumenisch und grenzüberschreitend

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Baden-Württemberg
Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen herausgegeben von Klaus Bümlein, Barbara Henze, Marc Feix und Marc Lienhard -- Jetzt auch in Französischer Übersetzung!  
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Herzlich Willkommen bei der ACK in Baden-Württemberg!

Quelle: ACK-BW
 

Traugott Schächtele folgt auf Peter Birkhofer
als Vorsitzender der ACK

Die ACK in Baden-Württemberg hat turnusgemäß ihren Vorstand neu gewählt. Auf ihrer 92. Delegiertenversammlung am 28. September in Wernau wurde Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele von der Evangelischen Landeskirche in Baden zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Weihbischof Dr. Peter Birkhofer von der Erzdiözese Freiburg, der den ACK-Vorsitz drei Jahre innehatte; zusammen mit Traugott Schächtele und Pfr. Dr. Diradur Sardaryan von der Armenisch-Apostolischen Orthodoxen Kirche hatte er seit 2015 den Vorstand gebildet. Als neue stellvertretende Vorsitzende wurden Domkapitular Monsignore Dr. Heinz Detlef Stäps von der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Pfarrer Dimitrios Katsanos von der Griechisch-Orthodoxen Kirche gewählt.

Der neugewählte Vorstand hat sein Amt zum Beginn des neuen Kirchenjahres, am 1. Advent angetreten.

Im Rückblick auf die vergangenen drei Jahre sagte Peter Birkhofer: „Die ACK in Baden-Württemberg hat in den zurückliegenden drei Jahren im Dienst an den Mitgliedskirchen und ihren Gemeinden im ganzen Land wichtige aktuelle, zum Teil schwierige Themen bearbeitet. Dazu wurden Beratungen, Veranstaltungen und Publikationen angeboten und umgesetzt. Die ACK-BW hat kirchliche und gesellschaftliche Fragen aufgegriffen, sie diskutiert und aus ökumenischer Sicht Stellung dazu genommen. Zum interreligiösen Dialog hat sie wertvolle Beiträge leisten können.“ Die Mitgliedskirchen ruft er auf, sich auch künftig „einzusetzen für eine geeinte Christenheit durch die Unterstützung der multilateralen Initiativen, Gespräche, Gottesdienste, Veranstaltungen und Handreichungen zu kirchlich wie gesellschaftlich relevanten Themen.“

"Gemeinsames Wort zum Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit" jetzt auch in englischer, türkischer und arabischer Übersetzung!

Quelle: ACK-BW
Christen und Muslime in Baden-Württemberg können sich gemeinsam in der Hilfe für Flüchtlinge engagieren und für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen.                       

Dies geht aus dem „Gemeinsamen Wort zum Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit“ hervor. Der – von einem Gesprächsforum mit christlichen und muslimischen Theologen formulierte – Text hat die Zustimmung der meisten islamischen Verbände und Initiativen in Baden-Württemberg und ist von der ACK in Baden-Württemberg veröffentlicht worden.

 „Als Christen und Muslime wissen wir uns nicht zuletzt dadurch zum gemeinsamen Friedens­engagement verpflichtet, dass an vielen Konflikten in der Welt Christen und Muslime beteiligt, in sie verwickelt oder durch sie betroffen sind. Zumal durch fragwürdige oder unzutreffende religiöse Begründungen Konflikte auch verursacht, verschärft oder Lösungen erschwert werden.“ Deshalb sollen sich Christen und Muslime auf ein „Wetteifern im Guten“ einlassen.

Die Unterzeichner verpflichten sich und rufen dazu auf, „gemeinsam bei uns und welt­weit für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung, für die Respektierung der Menschenwürde und der Religionsfreiheit einzutreten.“     

Quelle: ACK-BW
In dem Gemeinsamen Wort heißt es weiter: „Wir wissen ge­meinsam um Gewalt und Aggression. Wir sehen die Aufgabe und auch die Schwierigkeiten der Religions­gemeinschaften, damit umzugehen, weisen aber die Unterstellung zurück, die Religionen selbst seien für Gewalt und Aggression verantwortlich. Darum ver­pflichten wir uns und rufen dazu auf, den Friedensimpuls und das Friedenspotential der Religion neu zu entdecken, zu stärken und zu profilieren.“

Angesichts der Gefahr, dass bestehende Unterschiede verfestigt und neue Gegensätze aufgebaut werden, gehe es um gemeinsame Konfliktbearbeitung und Friedenserziehung, um Aufklärung und Dialog, den Abbau von Vorurteilen sowie um caritativ-wohltätige und entwicklungspolitische Zu­sammenarbeit: „Dass dies keine abstrakte Überlegung, sondern eine praktische Notwendigkeit ist, zeigt uns allen exemplarisch die gegenwärtige Krise in der Bewältigung der Flüchtlingsnot innerhalb und außerhalb Europas.“

Dabei werde deutlich, dass den Religionsgemeinschaften eine ganz besondere Verantwortung zu­kommt: „Christen und Muslime wissen – je auf ihre Weise – ihr Leben und Handeln in der Barm­herzigkeit Gottes begründet und dem Liebesgebot verpflichtet. Viele Christen und Muslime handeln und helfen deshalb ganz selbstverständlich.“ Diese Hilfe beschränke sich nicht nur auf humanitäre Aktivitäten der Barm­herzig­keit und Nächstenliebe bei uns, sondern weise auch die politisch Verant­wortlichen auf die Notwendigkeit hin, Fluchtursachen zu bekämpfen und die Flüchtlingshilfe in den Herkunftsregionen und anderen Aufnahmeländern solidarisch zu unterstützen.

Die Broschüre (IMPULSE ZUM GESPRÄCH 3) kann direkt bei der ACK in Baden-Württemberg bestellt werden:

1 Expl. € -,50/  10 Expl. € 4,-/  50 Expl. € 18,-/  100 Expl. € 35,- 

pdf-Datei zum Herunterladen:

Powerpoint-Präsentation zum Herunterladen:

 

Englische Übersetzung als pdf-Datei zum Herunterladen:

 
 

Türkische Übersetzung als pdf-Datei zum Herunterladen: 

Arabische Übersetzung als pdf-Datei zum Herunterladen:

 

"Herr, mache uns zu Werkzeugen deines Friedens!"

Friedens-Appell der ACK in Baden-Württemberg

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Baden-Württemberg hat 2016 einen Friedens-Appell veröffentlicht, in dem ein Umdenken gefordert wird: „Weg von einem Sicherheitsdenken, das der militärischen Logik folgt, hin zu einer umfassenden und vorausschauenden Friedenspolitik.“ In dem Appell heißt es wörtlich: „Kriege und Terror verbreiten Angst und Ohnmacht – weltweit und ganz nahe. Schreckensmeldungen verstören uns Tag um Tag. Ratlosigkeit greift um sich und geht mit dem Ruf nach schnellen Lösungen einher. Die Gefahr besteht, dass militärische Reaktionen eine besonnene Friedenspolitik verdrängen.“

„Waffen aus Baden-Württemberg machen uns zu Beteiligten“

Die Kirchen verweisen auf Aufrüstungsprogramme in allen Kontinenten: „Waffen und sonstige Rüstungsgüter aus Baden-Württemberg machen uns zu Beteiligten. Flüchtlinge, die bei uns Schutz und Frieden suchen, erinnern uns daran.“ In dieser Situation müssten die christlichen Kirchen innehalten und sich neu bewusst machen, wie sie sich als ökumenische Gemeinschaft auf dem Weg des Friedens verstehen: „Gemeinsam vertrauen sie auf das Wort Gottes, das Frieden zusagt und Frieden gebietet.“

Frieden sei kein Zustand, sondern ein Prozess. Das Leitbild vom „Gerechten Frieden“ verbinde die christlichen Kirchen in Baden-Württemberg mit der weltweiten ökumenischen Lerngemeinschaft. Dieses Leitbild betone den Zusammenhang von Frieden, Gerechtigkeit und Recht im Gesamthorizont der Schöpfung. Es weise auf die verschiedenen Dimensionen des Friedens hin: „Friede mit der Erde, in der Gesellschaft, in der Wirtschaft, unter den Völkern“. Ein „gerechter Friede“ gehe damit an die Wurzeln aller zwischen- und innerstaatlichen Konflikte: „Armut, Hunger und Ungerechtigkeit – auch Missachtung kultureller Identitäten oder Verlust von Lebensgrundlagen durch Klimaveränderung – sind häufig Ursachen gewaltsamer Konflikte und nötigen Menschen zur Migration.“ Vorausschauende Friedenspolitik muss diese Konfliktursachen frühzeitig erkennen und bei ihnen ansetzen.

Enorme Ausgaben für Rüstung: Geld fehlt für Einwicklung

Auch in der zivilen Krisenprävention könne sich die größer gewordene Verantwortung Deutschlands in der Welt bewähren. „Vielfach wird die Übernahme von mehr Verantwortung gleichgesetzt mit der Steigerung militärischer Leistungsfähigkeit, dem Ausbau von Rüstungskapazitäten, dem Export von Rüstungsgütern oder der Beteiligung an militärischen Interventionen in Krisengebieten“, heißt es in dem Friedens-Appell. Das Dokument bilanziert, „dass keine der militärischen Interventionen in der jüngeren Vergangenheit einen dauerhaften und stabilen Frieden schaffen konnte. Oft erwiesen sie sich vielmehr als Verstärker der Konflikte und Auslöser dramatischer Fluchtbewegungen.“ Zugleich seien die enormen Ausgaben für Rüstung und Militär ein ernstes Hindernis für notwendige Investitionen in Friedensförderung (z.B. zivile Friedensdienste), nachhaltige Entwicklung und Klimagerechtigkeit.

ACK will mehr Friedensbildung, Prävention und Diplomatie bei Konflikten

Die Kirchen fordern deshalb die stärkere Förderung von Initiativen der Friedensbildung in möglichst allen Bildungseinrichtungen (z.B. Kindergärten, Schulen, Hochschulen; auch kirchliche Bildungsangebote) sowie die Anerkennung und Stärkung diplomatischer Bemühungen bei schwelenden oder bereits ausgebrochenen gewaltsamen Konflikten. Die Kirchen plädieren für eine Reduzierung der deutschen Rüstungsexporte – mit dem Ziel eines mittelfristigen Ausfuhrverbots sowie für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Einsatz bewaffnungsfähiger Drohnen und anderer automatischer Waffensysteme: „Dabei lassen wir uns nicht auf unverantwortliche Abenteuer ein, sondern auf die Verheißung Jesu und das Wagnis eines gemeinsamen Weges zum gerechten Frieden. Wir tun dies in Verbindung mit der weltweiten Kirche, mit unseren ökumenischen Schwester- und Partnerkirchen und mit zivil-gesellschaftlichen Partnerorganisationen. „ Die ACK Baden Württemberg fühlt sich ermutigt durch Psalm, in dem es heißt: „Meide das Böse, tu das Gute, suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15).

Der vollständige Text des Friedens-Appells als pdf-Datei zum Herunterladen!

 

ACK-BW 

 
Sechsundzwanzig Kirchen und kirchliche Gemeinschaften arbeiten in der »Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg« (ACK) zusammen. Fundament dafür sind die Bibel und das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1973 ist die ACK in Baden-Württemberg einem vierfachen Ziel verpflichtet:

  • Sie bemüht sich um eine geistliche und theologische Grundlegung ökumenischer Zusammenarbeit.

  • Sie sorgt für authentische Information über ihre Mitglieder.

  • Sie ist bestrebt, ein Klima zwischenkirchlichen Vertrauens zu schaffen, ökumenisches Bewusstsein zu bilden und zu vertiefen und gemeinsame Verantwortung wahrzunehmen.

  • Sie entwickelt, fördert und koordiniert ökumenische Studien, Initiativen und Aktionen in ihrem Bereich.